Tipps für einen angenehmen Langstreckenflug mit Kind

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Tipps für einen angenehmen Langstreckenflug mit Kind

Endlich, der Urlaub steht bevor und alle freuen sich bereits auf die Auszeit in der Ferne! Bevor sich die Familie jedoch die Sonne auf den Bauch scheinen lässt und die Ferien im Süden oder auch in den tief verschneiten Bergen genießt, steht eine mehr oder weniger lange auf dem Programm. Der Nachwuchs kann die Ankunft bereits bei der Abreise nicht mehr erwarten und schon bald ertönt zum ersten Mal die Frage: „Mama, wann sind wir da? Dauert es noch lange?“ Mit etwas Vorbereitung und Planung lässt sich auch der längste Flug und die längste Autofahrt stressfrei für Groß und Klein bewältigen.

So klappt’s auch mit dem Baby an Bord!

Reisen mit Kindern, bei nicht wenigen Eltern ruft bereits der Gedanke daran erste Sorgen auf den Plan. Dabei gilt es nur, einige wenige Tipps zu berücksichtigen und das Baby an Bord wird zufrieden am Urlaubsort ankommen.

1. Vor allem bei Langstreckenflügen buchen Familien Non-Stopflüge, um Wartezeiten zu vermeiden. Ist ein Nachtflug möglich, dann entscheiden sich Eltern dafür, denn dann verschlafen die Kids die Anreise in den Urlaub einfach. Nicht wenige Airlines bieten Familien einen kinderfreundlichen Check-In bereits am Vortag an, somit entfallen auch hier lästige Wartereien.

2. Ab dem zweiten Geburtstag benötigt das Kind einen eigenen Sitz im Flugzeug, hoch im Kurs stehen natürlich Fensterplätze, denn da gibt es viel zu sehen und der Nachwuchs ist abgelenkt.

3. Geht ein Säugling mit an Bord, benötigen die Eltern einen Autositz mit dem TÜV-Siegel „for use in aircraft“. Doch Achtung: Manche Flugunternehmen sind strikt gegen die Verwendung von Autokindersitzen, stellen dafür aber geeignete Schalen zur Verfügung, deshalb unbedingt VOR der Buchung nachfragen.

4. Für den Start und die Landung kommen Schnuller, Kaugummi und Gummibärchen zum Einsatz. Denn durch den Druckunterschied können die Ohren schmerzen. Kauen das Baby und das Kleinkind jedoch, ist das Abheben vom Boden viel interessanter.

5. Bietet die Airline spezielle Kindermenüs an und entsprechen diese auch dem Geschmack der Sprösslinge, müssen die Gerichte vorab reserviert werden. Babygläschen und Milchnahrung für Säuglinge sind im Handgepäck erlaubt.

6. Da der Raum im Flieger sehr begrenzt ist, sollten die Kleinen vor dem Abflug noch einmal so richtig toben, rennen und spielen. Eine Entdeckungstour am Flughafen eignet sich dazu ideal. Mit an Bord muss dann das Lieblingskuscheltier, aber auch Buntstifte, Papier zum Malen, Reisespiele und Bücher zum Vorlesen dürfen nicht fehlen. So ist für gute Unterhaltung gesorgt.

7. Gepäck haben Familien meist mehr als genug. Doch fast immer gewähren Airlines auch den mitreisenden Kindern ein Freigepäck von bis zu 20 kg. Selbst der Buggy, der Kinderwagen und das Babyreisebett fliegen mit, meist sogar kostenlos.

8. Da Kinder bereits seit einigen Jahren einen eigenen Reisepass benötigen, achten Eltern darauf, dass dieser bereits Wochen vor der Abreise ausgestellt wird und auch noch gültig ist, sollte bereits ein Reisepass vorhanden sein.

Keep smiling, auch der längste Flug geht irgendwann zu Ende!

Gut gemeinte Ratschläge rund um das Fliegen mit Kindern hat wohl ein jeder und ebenfalls ein jeder Passagier fühlte sich schon einmal gestört von einem schreienden Baby an Bord. That’s life. Eltern bleiben ruhig und gelassen, denn diese Ruhe überträgt sich im besten Fall auf den Nachwuchs. Kleinkindern kann man erklären, wie lange es noch dauert und wo es hingeht. Doch ein Baby schreit, wenn es sich unwohl fühlt. Da hilft es nur, die Nerven zu bewahren. Mama versucht, den Säugling durch Herumtragen am Gang zu beruhigen, auch die Crew an Bord hat meist noch den einen oder anderen Trick an Bord. Das Licht wird gedimmt, gerne wärmt die Stewardess die Milchnahrung auf. Und selbst, wenn man glaubt, die Reise würde noch ewig dauern, auch der längste Flug neigt sich irgendwann seinem Ende zu und endlich kommt der Zielflughafen ins Blickfeld. Der Urlaub kann also beginnen!

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